Steg mit vielen Menschen

Das Buchheim Museum

Inhaltsverzeichnis

Das Buchheim Museum trägt auch den Zusatznamen „Museum der Fantasie“, was die Vielfalt und das Überraschungspotenzial der Ausstellungen nur ansatzweise beschreibt. Gelegen im malerischen Höhenrieder Park direkt am Ufer des Starnberger Sees, bietet das Museum in Bernried seinen Besuchern eine faszinierende kulturhistorische Reise.

Die Sammlungen sind nach Lothar Buchheim benannt, einem vielseitigen Künstler, der nicht nur als Maler und Kunstsammler tätig war, sondern auch als Autor des berühmten Romans „Das Boot“ literarische Erfolge feierte.

Wer in dieser Gegend lebt, kann sich wirklich glücklich schätzen.

Das Wichtigste vorab zusammengefasst:

  • Gründung und Entwicklung: Das Buchheim Museum, benannt nach Lothar Buchheim, Künstler und Autor von „Das Boot“, wurde 2001 eröffnet und präsentiert eine vielseitige Sammlung, die weit über expressionistische Kunst hinausgeht.
  • Einzigartige Sammlungen: Neben klassischer expressionistischer Malerei zeigt das Museum auch ethnologische Werke und ungewöhnliche Sammlungen wie Karusselltiere und Hinterglasbilder.
  • Vielfältiges Programm: Regelmäßige Sonderausstellungen und Veranstaltungen ergänzen das Angebot und machen Kunst interaktiv erlebbar für Besucher aller Altersgruppen.
  • Architektonische Besonderheit: Das von Günter Behnisch entworfene Museumsgebäude beeindruckt durch moderne Architektur, die die Vielfalt der Kunstwerke widerspiegelt und sich harmonisch in die Umgebung des Starnberger Sees einfügt.
  • Bedeutung und Anerkennung: International anerkannt, erlaubt das Museum der Fantasie seinen Besuchern eine kulturhistorische Reise durch diverse Kunstepochen und Kulturen.

Die Entstehungsgeschichte des Buchheim Museums

Bereits in jungen Jahren begann der 2007 verstorbene Kunstsammler Lothar Buchheim, eine Sammlung von Werken anzulegen, die häufig abseits des Mainstreams lagen. Ausgerüstet mit Kamera oder Aquarellblock bereiste er die Welt, um besondere Momente wie den Karneval in Venedig oder die malerischen Moränenhügel festzuhalten. Seine erschütternden Erlebnisse im U-Boot-Krieg verarbeitete Buchheim in seinem Bestseller „Das Boot“.

Nach dem Krieg erwarb er zahlreiche Werke des Expressionismus, einer von den Nazis als „entartet“ gebrandmarkten Kunstform, die nach dem Zweiten Weltkrieg eine Rehabilitation erfuhr und deren Werke im Wert erheblich stiegen. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten und Widerstände, insbesondere seitens der Gemeinde Feldafing, die zunächst nichts von der Expressionisten Sammlung wissen wollte, eröffnete das Museum der Fantasie im Jahr 2001.

Nach einer langen Suche fand Buchheim schließlich diesen idyllischen Ort am Starnberger See. Der Bau des Museums wurde letztlich durch eine großzügige Förderung der bayerischen Landesregierung ermöglicht.

Aussenansicht Museum Buchheim
Das Buchheim Museum während der Otto Waalkes Ausstellung 2023

Ein Rundgang durch das Buchheim Museum

Ein Besuch im Buchheim Museum der Fantasie lässt die einzigartige Ausstellungskonzeption deutlich werden. Die Besucherinnen und Besucher entdecken thematische Sammlungen, die selten gemeinsam präsentiert werden. Obwohl der Schwerpunkt auf expressionistischen Werken liegt, mit Aquarellen, Druckgrafiken und Zeichnungen von Künstlern wie Max Beckmann oder Ernst Ludwig Kirchner, bietet die Sammlung weit mehr als nur einen Überblick über die Entwicklung der expressionistischen Malerei bis in die 1920er Jahre.

Sie beinhaltet auch Werke von künstlerischen Wegbereitern wie Lovis Corinth und seinem „Tanzenden Derwisch“. Diese vielfältige und detaillierte Werksammlung genießt internationalen Ruf und war in den 1980er Jahren sogar Teil einer Welttournee. Auch wenn die Exponate hier nicht zum Verkauf stehen, wer etwas in diese Gegend investieren möchte, kann sich auch eine Villa kaufen am Starnberger See.

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Vielfalt im Buchheim Museum: Von Ethnologie bis zu Sonderausstellungen

Das Buchheim Museum präsentiert sich nicht nur als Sammlung expressionistischer Kunst, sondern auch als Museum für Ethnologie und Völkerkunde. Hier finden sich Werke von weltbekannten Künstlern wie Picasso, die auf ihrem Weg zur Abstraktion Stationen durchliefen, die eng mit afrikanischer Handwerkskunst, Laienzeichnungen oder Votivbildern verbunden sind.

Die Sammlung ist äußerst facettenreich und umfasst Karusselltiere, Glasbriefbeschwerer, Hinterglasbilder, Jugendstilvasen, Porzellan, Keramik, Möbel, Schmuck, Textilien, Skulpturen und Masken. Hinzu kommen Tuschzeichnungen aus China, Holzschnitte aus Japan, indonesische Schattenspiele, Plakate und viele andere Exponate.

Neben den dauerhaften Ausstellungen veranstaltet das Buchheim Museum regelmäßig Sonder- und Wechselausstellungen. Dabei werden auch Werke namhafter Künstler wie Picasso, Chagall oder Miró präsentiert. Ergänzend zu den Ausstellungen gibt es gelegentlich Vorträge, Lesungen oder Filmvorführungen. Besonders interessant sind Veranstaltungen, die kleinen und großen Besuchern die Möglichkeit bieten, ihr eigenes künstlerisches Talent zu entdecken und zu entfalten.

Das Buchheim Museum vom See aus betrachtet
Das Buchheim Museum vom See aus betrachtet

Einzigartige Architektur im Buchheim Museum

Das Buchheim Museum, auch bekannt als Museum der Fantasie, beeindruckt bereits auf den ersten Blick durch seine äußere Erscheinung. Das Gebäude, ein architektonisches Meisterwerk von Günter Behnisch, spiegelt die Diversität der ausgestellten Kunstsammlungen auch baulich wider. Es präsentiert sich als moderne Villa, die geschickt in mehrere unterschiedliche Bereiche untergliedert ist. Apropos Villa, die etwa ältere Villa de Osa ganz in der Nähe steht zum Verkauf …

Auf einer Fläche von 3.200 Quadratmetern verteilt sich das Museum und bietet eine perfekte Symbiose aus Licht, Raum und der idyllischen Lage direkt am Starnberger See. In Bernried harmoniert das Museumsgebäude ausgezeichnet mit der umgebenden Natur. Ein besonderer Höhepunkt ist der zwölf Meter lange Steg, der scheinbar über dem Starnberger See schwebt.

Fazit:

Das Buchheim Museum, auch bekannt als „Museum der Fantasie“, ist eine kulturelle Oase am Starnberger See, die Kunst und Natur auf einzigartige Weise vereint. Die vielseitige Sammlung umfasst expressionistische Malerei, ethnologische Objekte und moderne Installationen, die die Leidenschaft und breite künstlerische Vision des Gründers Lothar Buchheim widerspiegeln.

Das architektonisch beeindruckende Gebäude, entworfen von Günter Behnisch, bietet mit seinen modernen, lichtdurchfluteten Räumen und der harmonischen Integration in die Landschaft eine ideale Umgebung für die Ausstellungen.

Durch regelmäßige Sonderausstellungen und kulturelle Veranstaltungen wird das Museum zu einem dynamischen Zentrum kultureller Begegnungen und kreativer Entfaltung, das weit mehr als nur ein Ausstellungsort ist und sowohl Kunstliebhaber als auch kreative Geister inspiriert und zusammenbringt.

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